Vermögensaufbau
Sicherheit ist wichtig – aber genauso entscheidend ist ein klarer Plan für Ihre finanzielle Zukunft. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Strategien, um Vermögen aufzubauen und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen.
Altersvorsorge: Sicher heute. Frei morgen.
Für Privatpersonen/Angestellte & Selbständige
Beruf, Kinder, Selbstständigkeit – Ihr Leben kennt keine Pause. Genau deshalb gehört Ihr Morgen auf die Agenda von heute. Altersvorsorge bedeutet nicht Verzicht, sondern Freiheit: die Wahl, wie Sie später leben, arbeiten und Zeit mit den Menschen verbringen wollen, die Ihnen wichtig sind.
Auf einen Blick: So ist Altersvorsorge in Deutschland aufgebaut
Wir arbeiten mit dem 3‑Schichten‑Modell. Das hilft Ihnen zu verstehen, welche Bausteine sich wie ergänzen und fördern lassen.
- Schicht 1 – Basisversorgung
Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) / berufsständische Versorgungswerke / Basisrente (Rürup) – verlässlich, lebenslange Renten, steuerlich begünstigte Beiträge. - Schicht 2 – Geförderte Zusatzversorgung
Betriebliche Altersversorgung (bAV) und Riester‑Rente – staatlich gefördert (Zulagen/Steuervorteile), besonders spannend für Angestellte und Familien. - Schicht 3 – Private Vorsorge
ETF‑/Fondssparen, private Rentenversicherung, Fondspolice, Bank‑/Bausparprodukte, Immobilien – maximale Gestaltungsfreiheit, Bausteine für Rendite und Flexibilität.
Wichtig: Förderung und Steuern sind mächtige Hebel – aber sie ersetzen keine gute Strategie. Erst Ziele definieren, dann Förderwege und Produkte wählen.
Schicht 1 – Deine Basisversorgung
Gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
· Für Arbeitnehmer Pflicht, für einige Selbständige ebenfalls (z. B. bestimmte Handwerker, Lehrer/Dozenten, Künstler via KSK). Andere Selbständige können freiwillig einzahlen.
· Umlageverfahren: Deine Beiträge finanzieren aktuelle Renten; später profitierst Du von den dann Erwerbstätigen.
· Familien‑Plus: Kindererziehungszeiten erhöhen Deine Rentenpunkte – das ist bares Geld im Alter.
· Rentenauskunft: Deine jährliche Renteninformation zeigt den Status quo und Lücken – die Basis für jeden Vorsorgeplan.
Berufsständische Versorgungswerke
Für freie Berufe (z. B. Ärztinnen/Ärzte, Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte, Architekt:innen) oft anstelle der GRV. Sie bieten Renten‑ und Hinterbliebenenleistungen und sind ein tragender Sockel der Schicht 1.
Basisrente (Rürup)
· Steuerlich attraktiv: Beiträge sind in hohem Umfang absetzbar (Höchstbeträge beachten; sie ändern sich regelmäßig).
· Lebenslange Rente: Kapital bleibt zweckgebunden – das schützt Dich vor „spontanen“ Entnahmen.
· Hart im Nehmen: In der Ansparphase oft pfändungs- und insolvenzgeschützt (unter Bedingungen).
· Ideal für Selbständige: Besonders, wenn Du keine bAV oder Riester nutzen kannst.
· Gestaltung: Mit/ohne Hinterbliebenen‑, BU‑ und Dynamik‑Bausteinen planbar.
Schicht 2 – Geförderte Zusatzversorgung
Betriebliche Altersversorgung (bAV)
· Für Angestellte: Sie Könne Teile Ihres Bruttogehalts in Altersvorsorge umwandeln (Entgeltumwandlung). Der Arbeitgeber gibt – soweit er Sozialabgaben spart – einen gesetzlichen Zuschuss dazu; viele Unternehmen zahlen zusätzlich freiwillig.
· Varianten: Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse, Direktzusage. Welche Form passt, hängt von Unternehmensgröße, Zielgruppe und Bilanzwirkung ab.
· Vorteile: Steuer-/SV‑Begünstigung in der Ansparphase, oft günstige Kollektivkonditionen, bequemer Abzug vom Gehalt.
· Für Familien: bAV plus Familienzulagen aus Riester (siehe unten) kann eine starke Kombi sein.
· Für Unternehmer:innen & GGF: In Kapitalgesellschaften lassen sich GGF‑Versorgungen (z. B. über Unterstützungskasse/Direktzusage) steuer‑ und bilanzeffizient strukturieren. Für Solo‑Selbständige ohne Angestellte prüfen wir Alternativen (z. B. Basisrente/privat).
Riester‑Rente
· Zielgruppe: Pflichtversicherte in der GRV, Beamte; Selbständige mittelbar förderberechtigt, wenn der Ehe-/Lebenspartner förderfähig ist.
· Stärken: Zulagen (Grund‑ und Kinderzulage) plus mögliche Steuerersparnis. Besonders spannend für Familien mit mehreren Kindern und geringeren Einkommen.
· Leistungen: Lebenslange Rente; Wohn‑Riester ermöglicht die Verwendung fürs Eigenheim (Tilgung, Kapitalentnahme).
· Zu prüfen: Fördervoraussetzungen (Mindesteigenbeitrag etc.) jährlich im Blick behalten.
Schicht 3 – Private Vorsorge
ETF‑/Fondssparen
· Rendite‑Motor: Breite Streuung über Welt‑ETFs reduziert Einzeltitelrisiken, langfristig chancenreich.
· Flexibel: Sparrate anpassbar, Einmalanlagen möglich, jederzeit verfügbar.
· Disziplin ist alles: Automatisierte Sparpläne schlagen Markttiming in 9 von 10 Fällen.
Private Rentenversicherung & Fondspolicen
· Planbarkeit: Lebenslange Rentenoption, Langlebigkeitsrisiko wird abgesichert.
· Steuerliche Logik: Erträge werden anders besteuert als Depotlösungen – kann je nach Laufzeit, Alter bei Auszahlung und Vertragsgestaltung Vorteile haben.
· Mehrwert: Absicherungspakete (BU‑Zusatzeinschluss, Hinterbliebenenrenten), Rebalancing und professionelle Umsetzung innerhalb des Mantels.
Bankprodukte, Bausparen & Immobilien
· Liquiditätspuffer: Tages-/Festgeld für Notgroschen und Planbarkeit.
· Bausparen: Als Zins‑ und Tilgungsbaustein in der Eigenheimstrategie.
· Immobilien: Eigenheim schafft mietfreies Wohnen im Alter; Kapitalanlageimmobilien können Mieteinnahmen generieren – aber beachte Klumpenrisiko, Instandhaltung, Standort und Finanzierungsstruktur.
Was passt zu Ihnen? Zwei Perspektiven
Angestellte
· Themen: Elternzeit, Teilzeit, Einkommenswechsel, Kinderplanung, Eigenheim, Hinterbliebenenschutz.
· Hebel: bAV mit Arbeitgeberzuschuss, Riester‑Zulagen optimal nutzen, Renditebaustein via ETF/Fondspolice, Risikomanagement (BU, Todesfall‑ und Pflegeabsicherung).
· Praxisbeispiel: Beide Partner zahlen je nach Einkommen in bAV/Riester ein, gemeinsames ETF‑Sparen für Flexibilität, zusätzlich BU‑Schutz – so wächst der Vermögensbaum mit solider Wurzel.
Selbständige
· Themen: Schwankende Einnahmen, Liquidität, Steuern, Alters‑ und Krankheitsrisiken, Exit/Unternehmensverkauf.
· Hebel: Basisrente als steuerlich geförderter Kern, daneben flexibles Depot/ETF für Liquidität, private Rentenversicherung zur Absicherung der Langlebigkeit, ggf. GGF‑Versorgung.
· Praxisbeispiel: Monatlicher Sockel in die Basisrente, variable Quartalseinzahlungen je nach Gewinn, paralleles ETF‑Sparen für Rücklagen; regelmäßiger Check sorgt für Anpassungen.
Der rote Faden: So bauen wir Ihre Vorsorge
1. Ist‑Analyse
Renteninformation, Versorgungswerk‑Status, bestehende Verträge, Vermögens‑ und Liquiditätslage, Familien‑ und Unternehmenssituation.
2. Ziele & Zeithorizonte
Wieviel brauchen Sie netto im Alter? Welche Meilensteine stehen vorher an (Eigenheim, Bildung der Kinder, Unternehmensinvestitionen)?
3. Förder‑Check
Welche Zulagen/Steuervorteile stehen Ihnen zu? bAV‑Zuschuss, Riester‑Förderung, Basisrenten‑Abzug – wir ordnen das.
4. Portfolio‑Design pro Schicht
Sicherheit (Schicht 1), Förderung (Schicht 2), Rendite/Flexibilität (Schicht 3) – in einer sinnvollen Gewichtung.
5. Umsetzung & Kostenkontrolle
Saubere Produkt‑ und Tarifauswahl, verständliche Dokumentation, schlanke Kosten.
6. Jährlicher Check‑up
Einkommen, Familie, Steuern, Markt – wir justieren nach, damit Ihr Plan zu Ihrem Leben passt.
Häufige Fehler – und wie sie vermieden werden
· Nur auf Steuern schielen: Steuerersparnis ist ein Bonus, nicht das Ziel. Erst Netto‑Rente und Flexibilität rechnen.
· Zu konservativ / zu aggressiv: Die passende Aktienquote hängt von Zeithorizont, Risikobudget und Liquiditätsbedarf ab.
· Klumpenrisiko Immobilie: Eine Wohnung macht noch keine Diversifikation. Rechne realistisch mit Instandhaltung und Leerstand.
· bAV ohne Arbeitgeberzuschuss nicht geprüft: Zuschüsse und Bedingungen klären – sonst kann die Rechnung nicht aufgehen.
· Verträge nie anpassen: Leben ändert sich – Deine Vorsorge muss mitwachsen.
Was Sie von uns erwarten können
Als ungebundener Versicherungsmakler (§ 93 HGB) vertreten wir Ihre Interessen.
– Unabhängiger Marktvergleich statt Ein‑Produkt‑Lösungen.
– Transparente Kosten‑ und Leistungsanalyse.
– Familien‑ und unternehmerfreundliche Gestaltung.
– Dokumentation, die Du verstehst – ohne Kleingedruckt‑Falle.
Nächster Schritt: Lass Sie uns Ihre Zukunft planen
Kostenfreies Erstgespräch (30–45 Minuten): Wir prüfen Ihre Ausgangslage, Förderwege und skizzieren Ihren individuellen Vorsorge‑Fahrplan.
Hinweis: Gesetzliche Rahmenbedingungen und Förderhöchstbeträge ändern sich. Wir prüfen Deine Situation tagesaktuell und dokumentieren alle Annahmen. So bleibt Dein Plan belastbar.
