Holsteiner Finanzkonzepte
Gesundheit schützen. Existenz sichern. Ruhestand planen

Worum geht es

Es geht um Sie! Daher setzen wir auf individuelle Beratung, denn kaum jemand passt in ein festes Raster.

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen die Beratung und Lösungen die Sie verdienen und zu Ihnen passen im privaten und gewerblichen Bereich.

 

 

Warum wir

Unabhängig, ehrlich und fair! Nachhaltigkeit und eine dauerhafte Zusammenarbeit sind stets unser Ziel.

 

 

Gehalt allein hält heute niemanden. Gesundheit schon.

Betriebliche Krankenversicherung (bKV)

Privatärztliche Leistungen für Ihr Team – schon ab 50 € pro Kopf im Monat steuer- und sozialabgabenfrei. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist der Benefit, den Mitarbeitende tatsächlich spüren: beim Zahnarzt, beim Optiker, im Krankenhaus.

  • Den Obstkorb vergisst Ihr Team. Den Zahnersatz ohne Eigenanteil nicht.
  • 50 € im Monat, die Ihre Mitarbeitenden mehr wert finden als 50 € brutto mehr Gehalt.

1. Die Ausgangslage

Die gesetzliche Kasse zahlt die Regel. Nicht das Beste.

Die gesetzliche Krankenversicherung deckt den medizinischen Standard ab – mehr nicht. Beim Zahnersatz bleibt ein Festzuschuss, der Rest ist Eigenanteil. Sehhilfen zahlt die Kasse für Erwachsene in aller Regel gar nicht. Vorsorge, Heilpraktiker, das Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus: Lücke.

Genau hier setzt die betriebliche Krankenversicherung an. Sie hebt Ihr Team vom Kassen- auf Privatpatienten-Niveau – ohne dass die Mitarbeitenden selbst eine private Krankenversicherung abschließen müssen.

2. So funktioniert es

Ein Budget für Gesundheit – flexibel oder gezielt.

Der Arbeitgeber schließt einen Gruppenvertrag ab und stellt seinen Mitarbeitenden privatärztliche Leistungen zur Verfügung. Zwei Modelle haben sich etabliert:

  • Budgettarif: Jede mitarbeitende Person erhält ein jährliches Gesundheitsbudget und entscheidet selbst, wofür sie es einsetzt – Zahn, Sehhilfe, Vorsorge, Heilpraktiker. Flexibel und im Team leicht zu erklären.
  • Bausteintarif: Sie wählen gezielt einzelne Leistungsbereiche – etwa nur Zahn, ambulant oder stationär. Passgenau, wenn ein Bereich besonders wichtig ist.

Der große Vorteil im Kollektiv: Gruppenverträge kommen ab einer bestimmten Teamgröße oft ganz ohne Gesundheitsprüfung aus. Vorerkrankungen, die privat zu Zuschlägen oder Ablehnung führen würden, spielen hier in der Regel keine Rolle.

3. Leistungen

Was Ihr Team bekommt

Welche Bereiche abgedeckt sind, hängt vom gewählten Tarif und Budget ab. Typischerweise gehören dazu:

  • Zahn: Zahnersatz, Zahnbehandlung, professionelle Zahnreinigung.
  • Sehhilfen: Zuschüsse zu Brille, Kontaktlinsen oder Laser-OP.
  • Vorsorge: Erweiterte Untersuchungen und Check-ups über den Kassenstandard hinaus.
  • Krankenhaus: Behandlung als Privatpatient – Ein- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung.
  • Naturheilkunde: Heilpraktiker und alternative Heilmethoden.
  • Arznei & Hilfsmittel: Zuschüsse zu Medikamenten und Hilfsmitteln.

4. Vorteile

Ein Benefit, der für beide Seiten rechnet

Die bKV ist eines der wenigen Instrumente, das Arbeitgeber und Belegschaft gleichzeitig stärkt.

Für den Arbeitgeber:

  • Mitarbeitende binden – und im Recruiting sichtbar attraktiver werden.
  • Geringe, planbar kalkulierbare Kosten je Kopf.
  • Beiträge sind als Betriebsausgabe abziehbar.
  • Bis 50 € im Monat steuer- und sozialabgabenfrei (bei korrekter Ausgestaltung).

Für Mitarbeitende:

  • Privatärztliche Leistungen – ohne eigene private Krankenversicherung.
  • In Kollektivtarifen oft ohne Gesundheitsprüfung.
  • 50 € Leistung sind 50 € Wert – ohne Abzug, anders als beim Brutto-Gehalt.
  • Spürbarer Nutzen beim Zahnarzt, Optiker und im Krankenhaus.

5. Steuern & Sozialabgaben

Bis 50 € im Monat steuerfrei – wenn es richtig gemacht ist

Der Steuervorteil ist real – aber an eine Bedingung geknüpft, an der in der Praxis am meisten schiefgeht: Die bKV bleibt nur dann steuer- und sozialabgabenfrei, wenn sie als Sachlohn ausgestaltet ist.

Drei Punkte, die Sie kennen müssen

  1. Freigrenze, kein Freibetrag: Ein Cent über 50 € macht den gesamten Betrag des Monats steuer- und sozialabgabenpflichtig – nicht nur den übersteigenden Teil.
  2. Alle Sachbezüge zählen zusammen: Gutscheine, Tankkarte und bKV teilen sich dieselbe 50-€-Grenze. Wer schon andere Sachbezüge gewährt, muss rechnen.

Zusätzlich zum Gehalt: Die Leistung muss on top kommen. Eine Umwandlung von bestehendem Gehalt ist nicht begünstigt.

Hinweis: Rechtsstand 2026 (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Dieser Text ist keine Steuerberatung. Die konkrete lohnsteuerliche Behandlung stimmen wir gemeinsam mit Ihrem Steuerberater ab.

6. Für wen sich die bKV lohnt

Passt das zu Ihrem Betrieb?

Die betriebliche Krankenversicherung ist längst kein Großkonzern-Thema mehr. Sie rechnet sich schon für kleine und mittlere Teams – oft gerade dort, wo der Wettbewerb um gute Leute am härtesten ist.

  • 5 Mitarbeitende: Ein klares Signal als Arbeitgeber, das im Bewerbungsgespräch hängenbleibt.
  • 50 Mitarbeitende: Ein planbarer Benefit, der Fluktuation senkt und das Recruiting erleichtert.
  • 500 Mitarbeitende: Ein strukturierter Baustein der Gesamtvergütung – kalkulierbar und skalierbar.

Entscheidend ist nicht die Größe, sondern dass die Ausgestaltung zu Ihrem Betrieb passt. Genau das klären wir vorab.

7. Ablauf

So gehen wir vor

In fünf Schritten von der ersten Frage bis zur laufenden Betreuung:

  • 1 · Bedarf klären: Ziele, Budget und gewünschte Leistungen besprechen.
  • 2 · Markt sichten: Als unabhängiger Makler vergleiche ich die Tarife und filtere nach Deckungsqualität.
  • 3 · Einrichten: Gruppenvertrag aufsetzen, Abrechnung und Prozesse klären.
  • 4 · Team mitnehmen: Verständliche Kommunikation an die Belegschaft, damit der Benefit ankommt.
  • 5 · Betreuen: Laufende Begleitung bei Schaden, Anpassung und Onboarding neuer Mitarbeitender.

8. Warum mit Holsteiner Finanzkonzepte

Wir sind unabhängiger Versicherungsmakler – nicht an einen Versicherer gebunden. Das heißt: Wir vergleichen den Markt und empfehlen den Tarif, der zu Ihrem Team passt, nicht den mit der höchsten Provision.

Beraten wird in Kiel und bundesweit digital. Unser Fokus liegt auf Deckungsqualität statt billigstem Beitrag – denn ein Benefit, der im Leistungsfall enttäuscht, schadet mehr, als er nützt.

Und wir sagen Ihnen auch, wann sich eine bKV nicht lohnt. Ehrliche Einschätzung statt Verkaufsdruck.

9. FAQ

Was ist eine betriebliche Krankenversicherung (bKV)?

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine vom Arbeitgeber finanzierte private Krankenzusatzversicherung für die Belegschaft. Sie bietet Mitarbeitern Gesundheitsleistungen, die über die gesetzliche Krankenversicherung hinausgehen – etwa Zuschüsse zu Zahnersatz, Sehhilfen, Vorsorgeuntersuchungen, Heilpraktikerleistungen oder stationäre Zusatzleistungen. Der Arbeitgeber schließt dafür einen Rahmenvertrag ab und übernimmt die Beiträge für seine Mitarbeiter.

Ist die betriebliche Krankenversicherung für Mitarbeiter steuerfrei?

Die bKV kann für Mitarbeiter steuer- und sozialabgabenfrei sein, wenn sie als Sachlohn gewährt wird und die monatliche Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro eingehalten wird (§ 8 Abs. 2 EStG). Wichtig: In diese 50-Euro-Grenze zählen auch andere Sachbezüge mit ein, etwa Tank- oder Gutscheinkarten. Wird die Grenze überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig

Was ist der Unterschied zwischen Sachlohn und Barlohn bei der bKV?

Die Unterscheidung entscheidet über die Steuerfreiheit: Gewährt der Arbeitgeber dem Mitarbeiter Versicherungsschutz (Sachlohn), gilt die 50-Euro-Freigrenze. Zahlt er dem Mitarbeiter dagegen Geld aus, das dieser für eine Versicherung verwenden soll (Barlohn), ist der Betrag steuer- und sozialabgabenpflichtig. Der sichere Weg zur Steuerfreiheit ist daher, dass der Arbeitgeber selbst Versicherungsnehmer ist und die Beiträge direkt an den Versicherer zahlt.

Was kostet eine betriebliche Krankenversicherung den Arbeitgeber?

Die Kosten richten sich nach dem gewählten Leistungsumfang und liegen je Mitarbeiter häufig im Rahmen der steuerlich begünstigten 50 Euro im Monat. Durch den Kollektivcharakter sind die Konditionen meist günstiger als bei einer privaten Einzelabsicherung. Der Arbeitgeber kann den Leistungsumfang und damit das Budget je Mitarbeiter selbst festlegen.

Welche Vorteile hat die bKV für den Arbeitgeber?

Die bKV ist ein wirksames Instrument zur Mitarbeitergewinnung und -bindung – gerade im Wettbewerb um Fachkräfte. Sie bietet einen spürbaren, gesundheitsbezogenen Mehrwert, ist steuerlich begünstigt und hebt sich von rein monetären Gehaltsbestandteilen ab. Im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung kommt bei der als Sachlohn gewährten bKV mehr beim Mitarbeiter an, weil keine Steuern und Sozialabgaben anfallen.

Gibt es bei der betrieblichen Krankenversicherung eine Gesundheitsprüfung?

In der Regel wird die bKV als Kollektivvertrag ohne individuelle Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten abgeschlossen. Das ist ein zentraler Vorteil gegenüber der privaten Einzelversicherung: Auch Mitarbeiter mit Vorerkrankungen erhalten Versicherungsschutz. Die genauen Annahmebedingungen hängen von der Unternehmensgröße und dem gewählten Tarif ab.

Was ist der Unterschied zwischen betrieblicher Krankenversicherung und betrieblicher Altersvorsorge?

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) sichert die Gesundheit der Mitarbeiter im Hier und Jetzt ab, die betriebliche Altersvorsorge (bAV) baut Kapital für die Rente auf. Beide sind arbeitgeberfinanzierte oder -unterstützte Zusatzleistungen, verfolgen aber unterschiedliche Zwecke und ergänzen sich. Während die bAV die Versorgungslücke im Ruhestand adressiert, wirkt die bKV unmittelbar als attraktiver, gesundheitsbezogener Vorteil im bestehenden Arbeitsverhältnis.

Lassen Sie uns über Ihr Team sprechen.

Ein unverbindliches Erstgespräch zeigt, ob und wie sich eine betriebliche Krankenversicherung für Ihren Betrieb rechnet. Ehrlich gerechnet, mit Blick auf Ihre Teamgröße und Ihr Budget.